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HSR setzt Vortragsreihe über die Digitalisierung fort

16.11.18 - Mit der letzten Innovationstagung 2018 konnte die HSR gestern eine erfolgreiche Tagungsreihe zum Thema Digitalisierung fortsetzen. Insgesamt rund 500 Teilnehmende nutzen die drei Innovationstagungen in diesem Jahr, um sich im direkten Austausch mit Forschenden und Experten über die aktuelle Entwicklung zu informieren.

Die Innovationstagungen an der HSR erfreuen sich eines deutlich wachsenden Interesses. Das Jahr 2018 bildet dabei den vorläufigen Höhepunkt mit insgesamt mehr als 500 Teilnehmenden über die drei Tagungen. Die Fachreferentinnen und Fachreferenten aus Forschung und Wirtschaft konzentrierten sich in diesem Jahr auf das Thema der Digitalisierung, beleuchteten deren Auswirkungen sowohl in Bezug auf Technik und Geschäftsmodelle wie auch den digitalen Wandel in der Gesellschaft und die Auswirkungen auf den Menschen.

Neue Büroflächen, obwohl es immer weniger braucht

Beim Menschen ortete der Psychologe Prof. Dr. Christoph Negri von der ZHAW noch Forschungsbedarf: «Es gibt viele Studien über die Digitalisierung, aber kaum über ihre Auswirkungen auf den Menschen.» Fragen gebe es viele – etwa, wie sich die sinkende Trennung zwischen Arbeit und Privatleben auf den Menschen auswirke. Die laufende Anpassung der Gesellschaft an die Digitalisierung ist laut Negri zudem nicht frei von Widersprüchen: «Warum werden etwa in Zürich immer mehr Büroflächen gebaut, obwohl es aufgrund der zunehmend mobilen Lebens- und Arbeitswelt immer weniger davon braucht?» In einem kurzen Überblick über eine aktuelle Studie zeigte Negri, dass die Menschen der Digitalisierung grundsätzlich positiv gegenüberstünden, im Bereich Arbeitsplatzsicherheit jedoch Zweifel bestehen.

Die weiteren Referenten legten den Fokus auf die praktischen Anwendungen der Digitalisierung, Dr. Philipp Antoni, Co-Gründer Notime AG, zeigte am Beispiel der Stadt Zürich, wie das Online-Shopping die Anforderungen der Kunden verändert hat. Als Folge davon biete sein Unternehmen als Start-up im Auftrag der Schweizerischen Post digital vernetzte Crowd-Logistik an, die Lieferungen noch am selben Tag ausliefert, an dem die Bestellung erfolgt ist. Im Hintergrund arbeitet ein stark vernetztes System digitaler Lösungen, um die schweizweite Zuführung der Pakete nach Zürich sowie eine Flotte von rund 450 Velokurieren mit optimaler Routenführung zu koordinieren.

Andi Hartmann von der MyoSwiss AG präsentierte sein Produkt am eigenen Leib getragen. Das Unternehmen entwickelt einen Anzug für Menschen mit eingeschränkter Mobilität. Die textile Stützstruktur ist eine Art zusätzliche Muskelschicht für die Trägerinnen und Träger, und ermöglicht ihnen eine bessere Mobilität im Alltag.

Den Abschluss der gestrigen Innovationstagung lieferte Thomas Holfelder von der BSH Haushalte GmbH. Zusammen mit ihren Kunden gehen sie den Fragen nach, welche Haushaltsgeräte aus Kundensicht wie und zu welchem Zweck vernetzt sein sollen.

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